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Q and A

q and A


Fragen an tori.smi über Ihren Account und Ihrer Bildbearbeitung
Q & A mit tori.smi

 

1. Wie alt bin ich?

 

Ich wurde am 10 Januar 27.

 

 

2. Wo komme ich her?

 

Wie ihr euch schon wegen meinem Nachnamen (ja, ich heiße tatsächlich Smirnov) denken könnt, komme ich nicht aus Deutschland. Wir sind aus der Ukraine nach Nürnberg gezogen als ich 6 Jahre alt war. Hier lebe ich also schon seit fast 21 Jahren. Obwohl ich aus der Ukraine komme spreche ich nur Russisch, das aber noch sehr gut, da wir zu Hause immer russisch gesprochen haben.

 

 

3. Was ist mein Beruf?

 

Ich habe einen Bachelor in Theater- und Medienwissenschaft und Soziologie abgeschlossen und nächstes Jahr schließe ich meinen Master in Soziologie ab. Wie ich auch schon auf Instagram geschrieben habe ist eine gute Ausbildung unglaublich wichtig! Ich kann euch persönlich nur raten euch zunächst abzusichern und dann erst eure Social Media Karriere voran zu treiben (oder macht es nebenher, so habe ich das gemacht). Instagram oder YouTube kann in ein paar Jahren weg sein, aber eine gute Ausbildung bleibt euch ein Leben lang und deshalb solltet ihr euch wirklich darüber Gedanken machen. Außerdem schaffen es, wie in so vielen Berufen, nur sehr wenige an die Spitze und der Rest ist irgendwo in der Mitte. Ihr werdet keine Millionäre durch Social Media, das werden tatsächlich nur sehr wenige Menschen. Und dazu gehört sehr viel Arbeit, Fleiß und natürlich Glück. Wer denkt Instagram sei kein harter Job, der irrt sich! Das ist ebenfalls eine ganz falsche Vorstellung.

 

Mich persönlich hat schon immer Marketing und Werbung interessiert, deshalb wollte ich Medienwissenschaft und Soziologie studieren (ich wollte kein BWL machen, denn das macht einfach so gut wie jeder; trotzdem habe ich einige BWL Kurse während meines Studiums zusätzlich belegt, weil ich dachte ich kann nie genug unterschiedliches Wissen sammeln). Für mich war klar, dass ich nach meinem Studium gerne kreativ arbeiten wollte, weshalb mein Full Time Job, mit dem ich nicht glücklicher sein könnte, nun Instagram geworden ist. Es vereint meine Passion für Fotografie, Bildbearbeitung, Videoschnitt, Journalismus und Werbung/Marketing. Jeden Tag lerne ich etwas Neues dazu und es macht mir unglaublich viel Spaß.

 

Wem das nicht so geht und wer nicht 24/7 vollen Einsatz geben möchte, der sollte eine andere Jobalternative in Betracht ziehen. Sobald jemand hört, dass man Social Media hauptberuflich macht entsteht in den Köpfen der Menschen eine ganz falsche Vorstellung, weshalb ich euch hier kurz die Realität schildern will: Glaubt nicht, dass ich den ganzen Tag nichts anderes tue als in Instagram Bilder zu liken.

Es ist sehr viel Arbeit und Planung dahinter, jedes Bild muss von der Grundidee an entwickelt werden (ich fotografiere nie wild darauf los), muss geshootet werden und anschließend folgt die Bearbeitung. Auch im Urlaub steht jeden Tag mindestens ein Shooting an (Erholung steht für mich hier an zweiter Stelle). Ebenso müssen die Bildüberschriften jeden Tag geschrieben werden (ich habe euch ja schon in meinen Tipps geschrieben, wie wichtig ein sinnvoller Text unter den Bildern ist). Dazu kommen Videos, Tutorials und Blogposts. Viel Freizeit habe ich dadurch nicht, wobei es mich tatsächlich nicht stört, denn ich habe wirklich viel Spaß dabei.

 

 

4. Wie habe ich mit Instagram angefangen?

 

Als ich mir vor 3 Jahren Instagram geholt habe wusste ich gar nichts von dieser App. Auf Empfehlung von Bekannten habe ich mir diese App runtergeladen und habe Bilder von anderen Leuten angeschaut, ohne selbst aktiv zu werden. Das erste Bild auf Instagram zu posten war für mich damals schon eine kleine Überwindung, da ich absolut keine Vorstellung davon hatte was ich tue und lediglich Selfies oder Reisefotos hochgeladen habe.

Noch schwieriger wurde es, als ich anfing Instagram ernst zu nehmen und wirklich einen einheitlichen Feed aufzubauen. Damals habe ich mir viele Gedanken über die Meinung anderer gemacht, auch als ich mit Stories angefangen habe. Doch ihr müsst das so sehen, die Menschen werden immer Gründe zum Lästern finden. Versucht nicht es jedem recht zu machen! Außerdem, es ist doch schon fast ein Kompliment, wenn die Leute nichts Besseres zu tun haben als über euch zu reden, oder?!

Ich denke viele Instagrammer kennen solche Probleme und ich kann euch sagen, je erfolgreicher man wird, desto lauter wird das Gerede über euch werden. Aber das ist in Ordnung, denn letztendlich müsst ihr das, was ihr tut und wofür ihr steht vertreten und wenn ihr tut was ihr möchtet, dann steht auch dazu.

 

 

5. Wann habe ich meinen eigenen Stil gefunden?

 

Mein Stil hat sich im Laufe der Zeit oft gewandelt, aber ich hatte schon zu Beginn eine ungefähre Vorstellung davon, wie mein Feed aussehen sollte. Leider wusste ich früher nicht, wie ich das am besten umsetzen kann. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich all die Tricks rausgefunden habe (jeder Instagrammer nutzt solche Tricks) und weil ich weiß, wie schwer es ist dieses Wissen zu bekommen, teile ich es gerne mit euch.

 

Jedenfalls ist Lightroom ein unglaublich wichtiger Bestandteil für die Entwicklung meines persönlichen Stiles geworden und meine Presets sind das Resultat monatelanger Experimente und Versuche. Es ist nicht so einfach, wie ihr denkt, solche Presets zu erstellen und dann auch noch so, dass neue Presets zu dem restlichen Farbschema passen.

 

Nachdem ich für einheitliche Farben (durch die Presets) gesorgt habe, machte ich mir Gedanken um meinen Inhalt. Ich interessiere mich sehr für Reisen, Fashion und Bildbearbeitung, also wollte ich diese Themen auch auf meinem Instagram Account vertreten haben. Während Fashion auch auf den Straßen oder zu Hause fotografiert werden kann, war Reisen etwas problematischer. Wie soll man mit den Bildern von Menschen konkurrieren, die gefühlt jeden Tag wo anders auf der Welt sind? Aus diesem Grund musste eine Möglichkeit gefunden werden unterschiedliche Orte in meine Bilder einzubauen, am besten, ohne das Haus zu verlassen. Und so bin ich darauf gekommen die Hintergründe einfach auszutauschen. Es hat ebenfalls gedauert die richtige Technik zu finden und ich bin selbst jeden Tag dabei es noch besser und realistischer zu gestalten, deshalb kann ich euch nur raten viel zu üben.

 

Letztendlich kann ich euch sagen, dass sich der Stil für Instagram aus euren persönlichen Interessen ergibt. Macht am besten nicht zu viele unterschiedliche Bilder, aber fotografiert auch auf keinen Fall das Gleiche. 

Vor allem müsst ihr euch damit wohl fühlen, da ihr diese Bilder machen müsst. Also entscheidet euch für die Themen, die euch wirklich interessieren.

 

 

6. Wer fotografiert meine Bilder?

 

Eine sehr oft gestellte Frage ist, wer denn nun meine Bilder fotografiert. Tatsächlich macht mein Freund fast alle meine Fotos, einige mache ich mit einem Stativ selbst. Zu Beginn war er nicht begeistert davon ständig Fotos von mir zu machen, vor allem nicht draußen. Aber mit der Zeit hatte er sogar Spaß daran und jetzt sind wir ein eingespieltes Team was Bilder angeht!

 

 

7. Womit fotografiere ich? Kamera oder Handy?

 

Zum einen fotografiere ich mit meiner Olympus Pen, aber ich nutze auch sehr gerne mein Huawei P20 Pro


Meiner Meinung nach kann jeder, ob nun mit Kamera oder Handy, tolle Fotos machen. Es kommt nicht nur auf die Technik an, sondern auf den Fotografen. Ebenso wichtig ist eine gute Bildbearbeitung. Wie ihr auf meinem Instagram Account sehen könnt teile ich viele Tipps mit euch und es wird dazu bald noch ausführlichere Tipps geben.

 

 

8. Wie bearbeite ich meine Bilder? Am PC oder am Handy?

 

Ich bearbeite meine Bilder größtenteils am Handy. Mit Photoshop habe ich mich zwar schon etwas beschäftigt, aber es macht mir einfach viel mehr Spaß die Bearbeitung am Handy zu machen (ich benutze übrigens keinen Stift oder ähnliches, ich mache alles mit den Fingern). Außerdem kann ich die Bearbeitung am Handy mit euch teilen, da die meisten Apps kostenlos sind, während Photoshop teuer ist.

 

 

9. Woher bekomme ich meine Inspiration?

 

Sehr viel Inspiration bekomme ich durch Instagram oder Pinterest, aber auch durch Filme oder Serien. Es ist ein kreativer Prozess und oft fange ich die Bearbeitung eines Bildes an und merke im Verlauf, dass ich es doch ganz anders machen möchte. Tatsächlich ich es nicht immer einfach, vor allem wenn man mal ein komplettes Tief hat und gar keine Ideen vorhanden sind. Gerade dann schaue ich mir auf Instagram Fotos an und versuche daraus eigene Ideen abzuleiten. 

 

Sehr empfehlenswert ist sich Bilder, die euch auf Instagram gefallen, abzuspeichern. Das geht ja jetzt sogar super einfach auf Instagram (früher musste man alles screenshoten). Und diese Bilder könnt ihr euch jederzeit durchschauen und daraus Ideen ableiten.

 

 

10. Welche Apps zur Bildbearbeitung würde ich einem Anfänger empfehlen?

 

Ich zeige auf Instagram viele Apps, wobei ich euch hier eine App nennen muss, die bei keinem fehlen sollte: PicsArt

 

Diese App ist kostenlos (es gibt eine kostenpflichtige Variante, diese habe ich aber nie gebraucht) und bietet unglaublich viele Funktionen. Ihr könnt damit Hintergründe verändern, Menschen aus Bildern rausretuschieren, Schnee oder Lichter einfügen, Zerstreuungseffekte kreieren und vieles mehr. Diese App bietet euch wirklich viel und dafür müsst ihr euch gar nicht so gut auskennen. Wenn ihr meine Tutorials auf IGTV anschaut habt ihr bereits eine super Basis, um mit der App zu arbeiten.

 

 

11. Was mache ich, wenn ich mal kein Bild habe und keiner da ist um ein neues zu shooten?

 

Ich kann euch nur raten eure alten Bilder wiederzuverwenden. Sehr gerne füge ich neue Hintergründe zu bereits verwendeten Bildern hinzu oder füge irgendein besonderes, neues Element ein. So entsteht ein neues Foto ohne wirklich shooten zu müssen. Natürlich empfehle ich euch nicht, dass ich ständig nur alte Fotos benutzt, aber es ist eine super Variante, falls ihr gar nichts anderes zur Hand habt.

 

Auch nehme ich gerne Laptopbilder auf, falls ich niemanden habe der Bilder von mir macht oder wenn ich etwas Abwechslung in meinem Feed brauche. Diese sind relativ schnell gemacht und können ebenfalls kreativ umgesetzt werden.

 

 

12. Produziere ich die Bilder vor oder mache ich sie am selben Tag?

 

Im besten Fall habe ich viele großartige Bilder vorbereitet und kann diese jeden Tag hochladen, aber in der Realität habe ich diesen Luxus meist nicht. Ich bearbeite jeden Tag Bilder, egal ob ich bereits viele zur Verfügung habe oder nicht, aber es macht deutlich mehr Spaß, wenn der Druck ein gutes Bild machen zu müssen nicht so groß ist. Dann bin ich meist auch kreativer. Deshalb schaue ich, dass jeden Tag wenigstens ein Bild bearbeitet/produziert wird.

Im Urlaub habe ich beispielsweise sehr viele Bilder gemacht und es waren viele tolle dabei, so dass ich gar nicht alle hochladen konnte. Dieser Fall ist natürlich der Beste, aber es reichen auch einige gute Bilder.

 

 

13. Welchen Filter verwende ich für meine Bilder?

 

Welches Preset ich für ein Bild verwende schreibe ich immer in die Bildüberschrift rein, schaut also gerne nach, wenn euch ein bestimmtes Bild interessiert.

Ich habe saisonale Presets kreiert sowie alltägliche und diese nutze ich immer für meine Bilder. Derzeit sind das neue WINTER Presets und EVERYDAY meine Favoriten. Im Herbst habe ich viel mit OUTDOOR und CITY bearbeitet und im Sommer sehr viel mit KEFALONIA.

 

Es kommt einfach darauf an, ob ihr euch der jeweiligen Jahreszeit anpassen möchtet oder einfach nur einen Filter braucht, welchen ihr immer verwendet (EVERYDAY, CITY und KEFALONIA sind beispielsweise keine saisonalen Filter und können immer genutzt werden)

 

 

 

Falls ihr weitere Fragen habt, lasst es mich gerne hier in den Kommentaren wissen. Gegebenenfalls kann ich dazu einen weiteren Blogpost schreiben :)

 

 

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